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Geschichte der Gemeinde Weinitzen - Teil 2

3. Die Alten Gemeinden
Weinitzen ist eigentlich immer nur “Gegend” gewesen.
Im Jahre 1572 findet ein Forstwald bei der St Ulrichs Kirche als “in der Weinitzen”
Erwähnung. Dieser Wald hebt bei der St. Ulrichs Kirche an, geht am Palthüttenbach
aufwärts zu dem Straßfelder Weingarten an der Reinleiten bis hin zu Hofmans Steinbruch.

st_ulrichskirche


Von dieser “in der Weinitzen” genannten Gegend rund um das Grazer
Quellenheiligtum Ulrichsbrunn ging der Name der späteren Ortsgemeinde Weinitzen
aus. Das Bild zeigt das 1736 aus einer schon 1572 urkundlich genannten Kapelle
ausgebaute Wallfahrtskirchlein “Ulrichsbrunn im Weinitzenwald” am Fuß des Rainerkogels.

Unter Maria Theresia erfolgte 1754 erstmals eine Volks- und Häuserzählung.
Die ersten Häusernummerierungen wurden 1771 vorgenommen.

Mölten:
Vom Einödgraben steigt die Strasse nach Rinnegg aufwärts zur Möltenhöhe
(470 Meter Seehöhe). Das 1801 erbaute Gasthaus Windischhansl erinnert
noch an die Zeit, als von St. Radegund - Ehrenfels Holz und Kalk mittels
Pferdefuhrwerken nach Graz transportiert wurden.

GH_Windischhansl GH_Windischhansl_heute

Das Gasthaus Windischhansl damals und heute.



moeltenhoehe

Möltenhöhe - Gemeinde Weinitzen




Oberschöckl:
In Oberschöckl befindet sich das Rüsthaus der im Jahr 1906 gegründeten
Ortsfeuerwehr. 12 Männer gründeten damals die FF Weinitzen - Oberschöckl.
Bereits im 1. Jahr wurde eine Handpumpe angeschafft, die auf einem 2-rädrigen,
für Pferdezug bestimmten Fahrgestell montiert war. Im Jahre 1921 wurde das
erste Rüsthaus in Oberschöckl gebaut. Im Jahre 1978 erhielt das Rüsthaus
im Rahmen einer Neugestaltung auch einen Zubau.

feuerwehrhaus_1
Das erste Rüsthaus 1921
Feuerwehr Weinitzen
Das Rüsthaus heute


Niederschöckl:
Niederschöckl ist das geschichtsträchtigste Gebiet in der Gemeinde Weinitzen.
Neben zahlreichen Funden aus vergangenen Epochen trat Niederschöckl auch
in der jüngeren Vergangenheit in Erscheinung. Hier erwuchs das
Gemeindezentrum mit Gemeindeamt und Standesamt. In Niederschöckl
befinden sich ebenfalls Volksschule, Kindergarten und der Sportplatz.

kindergarten
Kindergarten und Sportplatz in Niederschöckl - Weinitzen

Der Wetterturm:
Der Wetterturm in Niederschöckl ist der mittlere zwischen dem ebenfalls
gemauerten in Rinnegg und dem hölzeren auf dem Schaftalberg. In beinahe
gleichen Abständen voneinander stehen sie in einer fast geraden Linie.
Die im Querbalken des Kreuzes auf dem Zeltdach des 15 Meter
hohen Niederschöckler Wetterturms eingravierte Jahreszahl 1824 läßt mit
ziemlicher Sicherheit auf das Baujahr schließen. Im Jahre 1981 wurde der
Wetterturm renoviert. Heute kündigen die Glocken des Wetterturms freudige
Ereignisse wie Geburten oder Hochzeiten an. Siehe dazu auch Sehenswürdigkeiten.

wettertrum_1 wetterturm_2

weiter siehe Teil 3

   
 
     

   

 

 
     
  Geschichte - Teil 1  
  Geschichte - Teil 2  
  Geschichte - Teil 3  
  Geschichte - Teil 4  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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