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Die Geschichte der Gemeinde Weinitzen
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Quelle:
Weinitzen - Heimat im Schöcklbergland
Alfred Seebacher Mesaritsch
Edition Strahalm |
1. Die neue Gemeinde - ein langer Weg
Die Abtrennung von Gebietsstellen der alten Gemeinden Weinitzen und Maria Trost
(vormals Fölling) und deren Eingemeindung nach Graz sowie die daraus resultierende
Bildung der neuen Gemeinde Weinitzen wurde im Jahre 1938 durchgeführt.
Die Ortsgemeinde Weinitzen blieb nach dem 2. Weltkrieg in ihren 1938 festgelegten
Grundzügen bestehen.
Kuriosum: das ehemalige Amtsgebäude der früheren Ortsgemeinde Weinitzen
(in Neustift) beherbergte noch immer die Amtsräume, obwohl dieser Teil
der Gemeinde mittlerweile zu Andritz gehörte.
Das änderte sich erst mit dem Bau eines Gemeindeamtshauses in Niederschöckl,
dessen Einweihung am 3. Oktober 1954 erfolgte.
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Dieses Haus in Neustift (Graz Andritz) beherbergte bis 1954
auch das neue Gemeindeamt Weinitzen. |
2. Weinitzen - Heimat im Schöcklbergland
Die in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts einsetzende Stadtflucht löste einen
starken Zuzug vor allem in die im Grüngürtel der Landeshauptstadt gelegenen
Gemeinden aus.
Das Gebiet der Gemeinde Weinitzen hat in der jüngeren Vergangenheit viele
Neuansiedler angezogen.
Nur annähernd beantwortbar bleibt die Frage, wann erstmals ein Mensch diesen
Landstrich betrat:
Das Schöcklbergland umfaßt neben dem Schöckl-Gipfel und dem Niederschöckl
mehrere Vorberge. Im Nordosten sind es der Garracher Wald und die
Burgstaller Höhe. Im Süden und Westen sind es der Novystein, der Hohenberg,
der Wolfstein und die Erhartshöhe, der Gsöllberg, der Zösenberg und der Weinberg.
Während die letzteren drei sowie die Burgstaller Höhe aus paläozoischen Schiefern
bestehen, handelt es sich bei den übrigen Bergen um Schöcklkalke, deren
Entstehung ca. 350 Millionen Jahre zurückliegt.
Der Schöckl selbst ist vermutlich eine uralte, in Schichten gegliederte Kalkschubscholle.
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Jungsteinzeitliche Funde aus Niederschöckl:
Das Hammerbeil und der Bartschaber beweisen die
Anwesenheit von Menschen
vor ca. 5000 Jahren in
diesem Gebiet.
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Die Hügelgräber in Niederschöckl (Tumuli) zeugen von norisch-römischer Besiedelung
in diesem Gebiet. Wenn auch im Gehölz verborgen, so heben sich diese Hügelgräber
doch sehr deutlich durch starke Erdauswürfe vom Waldboden ab.
Siehe dazu auch Sehenswürdigkeiten. |
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